UNTERNEHMEN X plant, ab kommendem Jahr ein Traineeprogramm durchzuführen. Schwerpunktmäßig werden externe Bewerber (Hochschulabsolventen) angesprochen. Das Programm ist aber auch offen für interne Mitarbeiter.
Die Teilnahmekriterien sind in einer Anforderungsanalyse noch zu definieren.
Ziel dieses Traineeprogramms ist es,
Da das Programm jährlich angeboten werden soll, empfehlen wir, bei der ersten Durchführung die Teilnehmerzahl auf ca. 15 Trainees zu begrenzen. Dadurch wird allen Beteiligten ermöglicht, den Gruppenzusammenhalt zu optimieren, die interne Organisation auf die Betreuung vorzubereiten und systematisch aus den Stärken und Schwächen der ersten Durchführung zu lernen.
Es gilt daher, den Teilnehmern ein tragfähiges und fachlich überzeugendes Konzept anzubieten, das
Das nachfolgend vorgestellte Konzept geht davon aus, dass die Teilnehmer ein gemeinsames Interesse haben:
Das zwölfmonatige Traineeprogramm soll im wesentlichen in zwei Abschnitte gegliedert sein:
Abschnitt 1: Orientierung
Jeder Teilnehmer soll in dieser Zeit Einblicke in Organisation und Administration des UNTERNEHMENs X gewinnen und sich einen allgemeinen Überblick über das Unternehmen verschaffen können. Aktive Mitarbeit im Außendienst ist ein fester Bestandteil dieses Abschnittes
Abschnitt 2: Spezialisierung
In diesem Zeitraum sollen die Trainees Kenntnisse in bestimmten Bereichen vertiefen und Expertenwissen erwerben. Bei Interesse der Teilnehmer besteht die Möglichkeit, international eingesetzt zu werden. „Zielpositionen“ sollen hier bewusst noch nicht definiert werden. Es soll verhindert werden, Erwartungen zu wecken, die nach Abschluss des Traineeprogrammes nicht erfüllt werden können. Zusätzlich bietet diese Vorgehensweise den Vorteil für das UNTERNEHMEN X, in der Personalplanung flexibel bleiben zu können.
WICHTIG für den Erfolg des Gesamtprogramms: die frühzeitige und kontinuierliche Einbindung interner Opinion Leaders
Das hier vorgestellte Konzept setzt an der individuellen Situation des einzelnen Trainees an. Durch gezielte Weiterbildung soll der Teilnehmer in die Lage versetzt werden, eine Führungsfunktion im UNTERNEHMEN X übernehmen zu können.
Die Praxis soll vermittelt werden,
Theorie und fachübergreifendes Wissen sollen in spezifischen Seminaren für die gesamte Gruppe gemeinsam vermittelt werden.
Das Gesamtkonzept gliedert sich in vier Phasen:
| Phase 1: Konzeptentwicklung | (z.B. Mai bis Juli) |
| Phase 2: Auswahlverfahren | (z.B. Sept. bis Dez.) |
| Phase 3: Prozessbegleitung | (z.B. ab darauf folgendem Jahr) |
| Phase 4: Nachbetreuung | (nach Ende des Traineeprogramms) |
Die einzelnen Phasen sollten kontinuierlich evaluiert werden, um bei Bedarf Kursänderungen vornehmen zu können.
Wie bereits diskutiert, bietet es sich an, zur Entwicklung des Konzepts eine Projektgruppe bzw. ein Steering Committee zu bilden. Diese Gruppe setzt sich aus einem Kern fest definierter Personen zusammen:
Je nach Themenstellung und Zielsetzung werden weitere Personen involviert. Selbstverständlich sind an dieser Stelle auch der Außendienst, die angedachten Mentoren und weitere Experten zu berücksichtigen.
Um die geplanten Projektteilschritte termingerecht realisieren zu können, ist es wichtig, dass das Steering Committee baldmöglichst und mit entsprechender Intensität arbeitet. Nach Festlegung und Absprache der Zielsetzung mit dem verantwortlichen Geschäftsführer sollten die Aufgabensteuerung und -verteilung durch die Projektgruppe selbst organisiert werden. Projektfortschritte werden in regelmäßigen Abständen mit der Geschäftsleitung besprochen.
Folgende Aufgaben ergeben sich aus der Zielsetzung:
Ziel
Ziel der Auswahlstrategie ist es, termingerecht 15 Trainees zu rekrutieren, die die fachlichen und persönlichen Voraussetzungen besitzen, um das Traineeprogramm erfolgreich zu absolvieren.
Auf der Basis eines expliziten Anforderungskatalogs kann der Prozess der Suche und Auswahl von Hochschulabsolventen in folgenden Schritten zum Erfolg geführt werden:
Ansprache der potentiellen Bewerber
Form(en) der Ansprache
Durchführung der Ansprache
UNTERNEHMEN X selbst oder DSP. Wir bieten in diesem Zusammenhang an, unsere langjährigen Erfahrungen und unsere Kontakte zur Verfügung zu stellen, um Anzeigen sowohl inhaltlich und formal optimal zu gestalten als auch ihre angemessene Platzierung sicherzustellen. Die pointierte und übersichtliche Informationsvermittlung im Rahmen einer Anzeige sowie die Entwicklung eines passenden Designs gehören zu unseren Stärken.
Unser Know-how im Personal-Marketing an Hochschulen umfasst
Auf Wunsch übernehmen wir im Einzelfall auch die Präsenz bei relevanten Veranstaltungen.
Vorabinformationen für Interessenten
Interessenten für das Traineeprogramm werden bereits in den Anzeigen bzw. bei den Veranstaltungen aufgefordert, sich über das Traineeprogramm näher zu informieren und zu diesem Zweck eine Broschüre anzufordern.
Die Modalitäten der Erstellung dieser Broschüre werden in der Projektgruppe zum Traineeprogramm festgelegt.
Darüber hinaus ist es sinnvoll, Interessenten dazu aufzufordern, sich vorab zu erkundigen, ob eine Bewerbung aussichtsreich ist. Für die Abwicklung dieser telefonischen Serviceleistung stehen wir gerne zur Verfügung.
Auswahlschritte
Erster Schritt: Bewerbungsbeurteilung
Die Administration der Bewerbungen und ihre erste Beurteilung können entweder vom UNTERNEHMEN X oder von DSP übernommen werden.
Die Übernahme dieser Phase des Auswahlprozesses durch DSP empfiehlt sich aus folgenden Gründen:
Die Projektgruppe entwickelt Kriterien zur Beurteilung aller eingehenden Bewerbungen (Anforderungsprofil). Eindeutig nicht passenden Kandidaten wird umgehend abgesagt, eindeutig passende Kandidaten werden zum Assessment Center eingeladen. Mit Kandidaten, deren Unterlagen Fragen offen lassen, führt ein DSP-Berater ein Telefoninterview.
Zweiter Schritt: Telefoninterviews
Im Rahmen des Telefoninterviews werden mit dem Bewerber gezielt diejenigen Fragen geklärt, die sich aus der Analyse seiner Unterlagen ergeben haben. Zusätzlich können relevante Standardinformationen erhoben werden (wie Gehalt, Mobilität, Starttermin). Ergebnis des Telefoninterviews ist entweder die Einladung zum Auswahltag oder eine Absage. In Einzelfällen kann vor der Entscheidung Rücksprache mit internen Entscheidern erforderlich sein.
Dritter Schritt: Assessment Center
In anforderungsspezifischen Testverfahren und situativen Übungen wird die Eignung der Kandidaten systematisch geprüft. Die Verfahren werden aus mehr als 300 verfügbaren Bausteinen ausgewählt und können bei Bedarf im Einzelfall aber auch kundenspezifisch entwickelt werden.
Das Assessment Center zeichnet sich durch hohe Objektivität, Validität und Akzeptanz aus und leistet daher einen großen Beitrag zur Optimierung der Auswahlentscheidung. Beispielhaft seien einige potentielle Verfahren genannt:
Die optimale Teilnehmerzahl an einem solchen Auswahltag liegt zwischen 10 und 12.
In die Konzeption und Durchführung dieses Auswahlverfahrens wird die Projektgruppe intensiv einbezogen, insbesondere werden verantwortliche Mitarbeiter des UNTERNEHMENs X Beurteilungs- und Interviewaufgaben übernehmen.
Am Ende des Auswahltages erhalten alle Teilnehmer eine verbindliche Aussage über Angebot oder Absage.
Follow-up
Dem Vertragsangebot folgt eine intensive Begleitung der ausgewählten Kandidaten: Fragen beantworten, Vorteile des Angebots erläutern, Überzeugungsarbeit leisten. Dies ist deshalb besonders wichtig, weil sehr gut qualifizierte Bewerber meist mehrere attraktive Angebote haben.
Auch diesen Teil des Prozesses kann DSP kompetent begleiten.
Zahlen zum Auswahlverfahren
Unsere Erfahrungswerte führen zu folgenden Anforderungen:

Beurteilertraining
Beurteiler im Assessment Center stehen einer außerordentlich komplexen Aufgabe gegenüber, die sie in hoher Zeitknappheit zu bewältigen haben. Sie müssen mehrere Kandidaten anhand unterschiedlicher Dimensionen, die verhaltensnah definiert sind, beobachten und beurteilen. Dabei ist es für das UNTERNEHMEN X ebenso wie für die Kandidaten von entscheidender Bedeutung, dass die Beurteiler
Aus diesen Gründen ist eine intensive Beurteilerschulung unbedingt erforderlich. Sie vermittelt Kenntnisse und entwickelt Fähigkeiten, die im gesamten Führungsprozess bedeutsam sind (Mitarbeitergespräche, -beurteilung etc.).
Ziele
Methoden
Dauer
Ziel ist es, das Traineeprogramm erfolgreich in die bestehende Personalentwicklung zu integrieren und dadurch eine systematische Nachwuchsarbeit zu sichern. Flankierende Maßnahmen müssen in diesem Prozess an unterschiedlichen Aspekten ansetzen, nicht nur in der Implementierungsphase, sondern insbesondere, um eine dauerhafte Durchführung zu gewährleisten.
Diese soll so etabliert werden, dass sie auf Dauer von der internen Organisation geleistet werden kann. Die DSP-Berater bringen ihr Know-how in die Konzeption des Traineeprogramms ein und stehen auch während der Realisierungsphase zur Verfügung, um den Prozess aus einer neutralen Perspektive heraus zu begleiten und zu unterstützen.
Der Einsatz der im folgenden definierten Maßnahmen der Prozessbegleitung wird von der Projektgruppe gesteuert; nach bestimmten Kriterien wird festgelegt, welche dieser Maßnahmen von internen oder externen Stellen realisiert werden.
1. Zentraler Ansprechpartner der Trainees
Da die Trainees während ihrer Durchlaufzeit durch verschiedene Abteilungen keiner organisatorischen Einheit direkt zugeordnet werden, sollte unbedingt eine zentrale Anlaufstelle installiert werden. Diese dient in erster Linie als Anlaufstelle für organisatorische Belange wie z.B. Verwaltungsabläufe, Logistik für Dienstreisen usw. Idealerweise wird diese Stelle in der Personalabteilung eingerichtet.
2. Paten- und Mentoringsystem
Das zu entwickelnde Konzept beschreibt detailliert die Dauer und die Intensität der Patenbetreuung. Zu beachten sind dabei folgende Punkte:
Funktion des Patensystems
Auswahl der Paten
Einbeziehung der Paten in den Prozess
Coaching der Paten
3. Förder-und Entwicklungsgespräche
Während des Traineeprogramms finden Gespräche mit den Führungskräften der jeweiligen Stationen (Abteilungen) statt, die eine Aussage treffen sollen über die persönliche und leistungsmäßige Entwicklung jedes Trainees.
Voraussetzung für solche Gespräche ist ein funktionierendes Beurteilungssystem. Gegebenenfalls muss das bestehende Instrumentarium modifiziert oder ausgebaut werden. Ist festgelegt, welche Beurteilungsbausteine während des Traineeprogramms eingesetzt werden, folgt eine Vorbereitung der involvierten Führungskräfte auf ihre Beurteilerfunktion.
Ziel ist es, nach Abschluss des Traineeprogramms alle Trainees in das Beurteilungssystem der Organisation zu übernehmen und systematische Beurteilungen zielgerichtet auf die Übernahme einer Führungsposition auszurichten.
4. Weiterbildung und Training
Bedarfsermittlung
Ueberprüfung des aktuellen Weiterbildungsangebots
Entwicklung neuer Trainingsbausteine
Ressourcen für Training
5. Transfersicherung
Wir halten die Durchführung eines mehrtägigen Transfersicherungsseminars am Ende des Traineeprogrammes für zwingend notwendig. Es dient zum einen der Reflexion des Gesamtprogramms, zum anderen können Projekte, die von den Trainees bearbeitet wurden, vorgestellt werden. Im Sinne eines Lernprozesses sollen einerseits Schwachstellen der ersten Durchführung erkannt und abgebaut, andererseits auch das Wissen der Teilnehmer für die Organisation genutzt werden. Mentoren und Projektgruppe werden in dieses Seminar einbezogen.
6. Nachbetreuung
Die Absolventen des Traineeprogramms werden auch nach Beendigung der Traineephase nicht vergessen. Das Zentrale Personalwesen der UNTERNEHMEN X verfolgt die einzelnen Werdegänge der Ex-Teilnehmer im Unternehmen und bietet Unterstützung bei der weiteren Karriereplanung innerhalb des Unternehmens. Wir betrachten dies als wichtigen Aspekt, um ausgebildete Nachwuchskräfte nicht an die Konkurrenz zu verlieren.
Sollte hier unsere Unterstützung gefordert sein, so berechnen wir die Beratungskosten nach Aufwand.
Hier finden Sie weitere Informationen zu einem Internationalen Traineeprogramm