Bevor ein Kompetenzmodell Struktur erhält, ist es zunächst einmal von besonderer Relevanz, die interessierenden Positionen und deren Aufgabenspektrum zu beurteilen. Ziel dieser Positionsanalyse ist die Aufstellung von Anforderungsprofilen, die überwiegend Zieldimensionen im interpersonellen und problemanalytischen Bereich beschreiben.
Der methodische Vorgang sogenannter Anforderungsanalysen umfasst
Die Ergebnisse der Anforderungsanalyse geben einerseits Auskunft über die Art und Struktur aktueller, aber auch zukünftiger Tätigkeiten, die von einem Positionsinhaber bewältigt werden müssen. Andererseits werden aktuelle sowie zukünftige erfolgskritische Verhaltensweisen beschrieben.
Systematische Anforderungsanalysen bilden allerdings nur einen Teil des in einem Unternehmen aufzustellenden Anforderungsprofils. Der andere Teil wird aus der übergreifenden Unternehmensstrategie abgeleitet, wobei es sich hier um die Ableitung von Teilkompetenzen aus unternehmensspezifischen Erfolgsfaktoren handelt.
Das allumfassende Kompetenzmodell eines Unternehmens erwächst aus diesen Teilkompetenzen sowie aus jenen Fähigkeiten und Fertigkeiten, die aus den für die erfolgreiche Aufgabenerfüllung erstellten Verhaltensbeschreibungen abgeleitet werden und messbare Größen darstellen sollen.
Aufgrund jahrzehntelanger Erfahrungen in der Erstellung von Kompetenzmodellen ist Dieter Strametz & Partner in der Lage, branchenübergreifende Benchmarks u.a. in folgenden Bereichen bereitzustellen:
Auf Grundlage zahlreicher Beratungsprojekte in groß- und mittelständischen Unternehmen können wir z.B. für Führungskräfte erfolgsrelevante Kompetenzen konstatieren wie
Die Führungskraft stimmt in Werten und Einstellungen mit der zukünftigen Ausrichtung des Unternehmens überein.
Die Führungskraft holt aktiv Ideen ein, initiiert Veränderungen, lebt sie vor und treibt diese voran.
Die Führungskraft arbeitet effektiv mit Gruppen von Menschen (Kunden, Mitarbeitern und Kollegen) als Teamführer oder -mitglied zusammen.