360°-Feedback
Der Beurteilerkreis
Hauptzielsetzungen
- Personalentwicklung
- Persönlichkeitsentwicklung/Selbstreflexion
- Stärken-Schwächen-Analyse
- Ableitung konkreter Veränderungsmaßnahmen
- Kulturentwicklung
- Etablierung einer Feedbackkultur
- Verbesserung von Kommunikation und Teamverhalten
- Direkte Umsetzung von Veränderungsimpulsen
Abgrenzung zur Leistungsbeurteilung
- rundum statt top down
- bewusst subjektiv statt um Objektivität bemüht
- bezieht sich auf Aspekte persönlichen Verhaltens statt auf Leistungskriterien
- dient vor allem als Feedbackinstrument statt als Grundlage für Konsequenzen: Zielvereinbarung, Weiterbildung, Förderung, Gehalt etc.
Strategische Einbindung und Klärung der Zielsetzung
Vorgespräche mit der Geschäftsführung und den Projektverantwortlichen:
- Klärung der Einordnung in strategische Unternehmensziele
- Definition der Projektziele
- Definition der Zielgruppe
- Klärung der Rahmenbedingungen
Konzeption und Projektplanung
- Bildung einer Projektgruppe
- Budgetdefinition
- Gemeinsame Festlegung des Grundkonzepts und der wichtigsten Milestones
- Abstimmung der Aufgabenverteilung
- Detailplanung durch den Berater
- Kontinuierliches Monitoring des Zeit- und Ressourcenverbrauchs durch den Berater
- Regelmäßige Projektgruppentreffen zur Vorbereitung und Prozessbegleitung
- Abschließende Evaluation in der Projektgruppe
Auswahl/Entwicklung des Instrumentariums
- Vorrang der Eigenentwicklung vor der Anwendung eines Standardsystems
- Analoge Gestaltung und Anpassung der Fragebögen für die jeweiligen Untergruppen unter den Feedbackgebern
- Nutzung des unternehmensspezifischen Kompetenzmodells
- Fragen zu zielgruppentypischen Anforderungen
Kommunikation an Beteiligte
- Getrennte Information der Feedbackgeber und Feedbacknehmer
- Information über Zielsetzungen, Ablauf, Anonymität, Ergebnisverwertung
- Erreichen eines gemeinsamen Verständnisses
- Training der Feedbackgeber und -nehmer zu den eingesetzten Instrumenten und typischen Beurteilungsfehlern
- Training der Feedbacknehmer zu den nachfolgenden Gesprächen mit Feedbackgebern (falls geplant)
Durchführung und Auswertung der Befragung
- Zügige Abwicklung
- Verteilung der Bögen intern
- Rücklauf direkt an den Berater
- Auswertung für jeden Feedbacknehmer individuell
- Bei entsprechender Anzahl von Feedbackgebern Differenzierung nach Quellen (Mitarbeiter, Kunden)
- Abgleich von Fremd- und Selbsteinschätzung
- Verdichtung der Datenvielfalt zu den wichtigsten Aussagen
- Selbsterklärende Gestaltung des Berichts
Feedbackgespräche/Ergebniskommunikation
- Optimum: Individuelle Rückmeldung durch den Berater
- Alternativ: Rückmeldung in kleinen Gruppen mit wechselnder individueller Betreuung
- Fokussierung der Aufmerksamkeit durch Hervorhebung der wichtigsten Ergebnisse
- Erarbeiten von Veränderungsnotwendigkeiten und möglichen Maßnahmen
Gruppengespräche
- Voraussetzungen
- Aufgeschlossenheit und Reife für das direkte Gespräch
- Intensive Vorbereitung durch den Feedbacknehmer
- Fokussierung der Themen
- Zunächst Information der Gruppe über die zentralen Ergebnisse
- Erarbeiten konkreter Veränderungsmaßnahmen
- Beachtung der Kommunikation auf der Beziehungsebene
Identifikation und Initiierung von PE-/OE-Maßnahmen
- Auswertung auf individuenunabhängiger Ebene:
- Identifikation allgemeiner Stärken
- Identifikation allgemeiner Schwächen
- Auswahl und Bewertung möglicher Maßnahmen für die identifizierten Bereiche
- Planung, Kommunikation und Initiierung der Maßnahmen
Projekt- und Zielsetzungskontrolle
- Evaluation in der Projektgruppe zur Zielerreichung und zum Vorgehen
- Evaluation durch Befragung der Teilnehmer zum Vorgehen
- Evaluation anhand des Projekt- und Ressourcenplans
Nutzen
- Entwicklung der Führungskompetenz im Unternehmen
- Intensivierung der Kommunikation zwischen Mitarbeitern und ihren Führungskräften
- Beitrag zur Entwicklung der Feedback-Kultur im Unternehmen
- Wichtige Impulse für die Ausrichtung der Personalentwicklung
- Potenzial zur Optimierung interner und externer Dienstleistungen aufdecken und nutzen