ISIS steht für Interaktives System zur Identifikation Sozialer Kompetenzen und ist ein computergestütztes multimediales Diagnoseinstrument, das die Vorteile der anderen bekannten Verfahren in sich vereint. Die Teilnehmer durchleben in einer definierten Rolle anhand von Video-, Audio- und Textitems den Arbeitsalltag einer virtuellen Firma.
Die 79 Items sind den Dimensionen des Konstrukts sozialer Kompetenzen zugeordnet:
Entsprechend den steigenden Anforderungen, insbesondere auch an Führungskräfte, wurde ein spezifischer Baustein zur Erfassung von Führungskompetenzen entwickelt und integriert. Dieses Zusatzmodul enthält weitere 27 Items zur Erfassung der unterschiedlichen Aspekte von Führungskompetenz.
ISIS bietet folgende Vorteile:
Im Rahmen der Testdurchführung durchleben die Teilnehmer in komprimierter Form zwei Arbeitstage bei Penguin Play, einer virtuellen Firma. Sie arbeiten in einem Team mit elf weiteren Kollegen unter der Leitung eines Produktmanagers. Dieses Team ist für eine Produktgruppe verantwortlich und betreut sämtliche Prozesse von der Entwicklung neuer Produkte bis zum Vertrieb. Ein Großteil der Arbeit findet in Projekten statt. Die Teilnehmer sind Projektleiter eines Projekts und arbeiten darüber hinaus in weiteren Projekten mit. Das Zusatzmodul “Führungskompetenzen” ist in das gleiche Szenario eingebettet, denn die Teilnehmer erleben eine Beförderung auf die Position des Produktmanagers.
Die Struktur der Firma, die Namen der Kollegen sowie die Lage der Räume können die Teilnehmer verschiedenen Abbildungen entnehmen, die über die Steuerleiste jederzeit aufgerufen werden können.
Im Laufe des Arbeitstages bei Penguin Play werden unterschiedliche Situationen in Bild, Ton oder Text simuliert, an die sich eine oder mehrere Fragen anschließen, wobei die Teilnehmer aus mehreren Antwortmöglichkeiten wählen können.
Das Szenario ermöglicht durch die divisionale Organisationsstruktur und die Projektorganisation die Einbindung der unterschiedlichsten Aufgaben und Situationen. Es ist aufgrund der Einbettung in einen konkreten Arbeitstag realitätsnah, fördert durch den durchgängigen Ich-Bezug die Identifikationsmöglichkeit, ist dank der auf das Notwendigste reduzierten Komplexität leicht verständlich und erfordert keine Fachkenntnisse, d.h. es ist fair und ermöglicht die Vergleichbarkeit verschiedener Teilnehmer.